Rezension: Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Rezensionsexemplar

Ein neues Buch von Walter Moers? Muss ich haben! So bin ich auch an dieser zamonischen Kurzgeschichte einfach nicht vorbeigekommen. Ob sich die 70 Seiten lohnen, erfahrt ihr hier.

Klappentext

Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch. (Pengiun Verlag)

Mein Fazit

4/5 Sterne

Mit ihren 70 Seiten kann diese Kurzgeschichte natürlich nicht ganz mit den längeren Zamonien-Romanen mithalten, dennoch versprüht sie einen ähnlichen Charme. Die Geschichte wird in Form eines Briefes erzählt, in dem Hildegunst von Mythenmetz leidenschaftlich erklärt, warum er Hamoulimepp (das Weihnachten der Lindwürmer) nicht ausstehen kann. Die Traditionen von denen der zamonische Schriftsteller berichtet sind skurril und erinnern auf ungeahnte weise an unser eigenes Weihnachtsfest, was bei mir dafür gesorgt hat, dass ich öfter Schmunzeln musste.

Besonders gefallen mir auch in dieser Geschichte wieder die vielen verschiedenen zamonischen Wesen und Orte, die Moers aufgreift. Ich finde es toll wie kreativ und facettenreich dieser Kontinent ist und freue mich immer über jede neue Story und jedes neue Detail.

Wie auch andere Moers-Geschichten ist diese mit detaillierten Illustrationen versehen. Die sind mal wieder ein Highlight für mich. Ich finde es nur ein bisschen schade, dass die meisten Bilder gesammelt ans Ende der Geschichte verbannt wurden. Trotz der Briefform hätten sie mir auch in diesem Buch mitten im Geschehen besser gefallen.

Alles in allem ist Weihnachten auf der Lindwurmfeste eine witzige Kurzgeschichte, die zum schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregt. Da sie so schön knapp und leicht zu lesen ist, ist sie genau das Richtige, um sich in der stressigen Weihnachtszeit für einen kurzen Moment zu entspannen!


Über dieses Buch: Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers ist am 12. November 2018 im Penguin Verlag erschienen. Das Buch hat 112 Seiten und kostet 15 Euro. Mehr aus Zamonien findet ihr hier.

*Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar!*
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3 Antworten auf „Rezension: Weihnachten auf der Lindwurmfeste

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